die Dänische Kinderkrebsstiftung (Børnecancerfonden)
Über die Stiftung
Die Dänische Kinderkrebsstiftung (Børnecancerfonden) wurde 1995 vom ehemaligen Oberarzt Henrik Hertz gegründet. Als private, unabhängige Stiftung ist sie zu 100 % auf Spenden angewiesen. Die Stiftung arbeitet ausschließlich für krebskranke Kinder und ihre Familien und konzentriert sich auf drei Hauptbereiche:
• Forschung
• Familienunterstützung
• Aufklärung
Kinderkrebs
Kinderkrebs ist in Dänemark die häufigste medizinische Todesursache bei Kindern über 1 Jahr. Es gibt 12 verschiedene Diagnosen, jedes Jahr erkranken etwa 200 Kinder. Rund 600 Kinder werden jährlich behandelt. Die Ursache der meisten Krebserkrankungen bei Kindern ist noch unbekannt. Die Überlebensrate liegt bei etwa 85 %, mit rund 5.000 Überlebenden.
Der Einsatz der Stiftung in der Kinderkrebsforschung
Die Stiftung ist Vorreiterin in der Kinderkrebsforschung. Zwischen 2016 und 2022 wurden 35 Millionen Euro für die Forschung bereitgestellt, und die Stiftung ist die Einzelorganisation, die die meisten Forschungsprojekte zu Kinderkrebs in Dänemark finanziert hat. Sie hat sechs Professuren für die Kinderkrebsforschung eingerichtet und 2,4 Millionen Euro für strategische Forschung zu Hirntumoren und Immuntherapie bereitgestellt.
Unterstützung für Familien
Die Stiftung bietet eine Reihe von Leistungen zur Unterstützung krebskranker Kinder und ihrer Familien. Dazu gehören psychologische Beratung, Reha-Camps und Zuschüsse, die Familien finanziell helfen, die Herausforderungen von Kinderkrebs zu bewältigen. Außerdem begleitet das Programm SuperSnøren – „Beads of Courage“ – Kinder mit bedeutungsvollen Symbolen durch ihre Behandlung.
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